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<pre>Die Dortmunder Borussia zeigte sich von der 1:3-Schlappe, die sie am Spieltag in der Champions League kassiert hat, bestens erholt und fertigte den FC Köln zu Hause problemlos mit 5:0 ab.  <p> Bei aller verständlichen Euphorie bleibt schließlich festzuhalten, dass der bisherige Erfolg vor allem das Resultat einer bisweilen unansehnlichen harten Arbeit ist: Auftritte für die Galerie dürften im Hamburger Volkspark deshalb auch in absehbarer Zeit nur im Ausnahmefall zu erwarten sein.  <p>  Hatte die Torwetten-Kombi am 26. Spieltage noch den reichlich fünffachen Wetteinsatz eingespielt, muten die Über-/Unter-Wetten dieses Mal aber ein wenig wie die Achillesferse meines Wettscheins an: <p> Die anderen beiden Duelle in der Hansestadt haben die Hausherren gewonnen — mit 2:0 (Mai 2015) und 3:1 (November 2012). <p>  Allerdings bleibt vorerst nicht nur die Meisterfrage unbeanwortet, auch die internationalen Startplätze sind noch nicht fix vergeben und auch im Tabellenkeller geht das Tauziehen um den Klassenerhalt in die nächste Runde.  </pre>


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<pre>Kurzum: Diese Partie könnte schnell an Fahrt aufnehmen und sich zu einem echten Torfestival entwickeln. Der HSV bringt seine Offensivkraft und die gute Bilanz im Derby ein, während St. Pauli durch Kampfgeist und Comeback-Qualitäten jederzeit für eine Überraschung gut ist.  <p> Einzig die Berliner selbst halten den Ball weiterhin flach. Von einer möglichen Rückkehr in die Königsklasse oder gar einer Zielvorgabe in diese Richtung wollen sie — zumindest nach außen hin — nichts wissen.  <p>  Tröstete Coach Pal Dardai die insgesamt vorzeigbare Leistung in den offiziellen Statements über den vermasselten Punkte-Segen hinweg, hatte seine Hertha im Zuge der unnötigen Niederlage zugleich aber doch auch eine richtig gute Chance verpasst. <p> Bei der Suche nach potentiellen Gegnern auf Augenhöhe wird Hoffenheim somit am ehesten noch beim nunmehrigen Gast aus Darmstadt fündig: Kommen die 1899er dem Aufsteiger mit einem Erfolg bis auf vier Zähler auf die Schliche, könnte dann in Sachen Rettung doch noch einiges möglich sein. <p>  Neben der Konstellation spricht auch der direkte Vergleich mit dem HSV dafür, dass der VfL Wolfsburg im 20. Jahr seiner Bundesliga-Zugehörigkeit nicht den Gang in die Zweitklassigkeit antreten muss.  </pre> 


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<pre> Doch dafür müsste nicht nur die Offensiver treffsicherer werden, sondern auch die Defensive sattelfester. 14 Gegentore kassierte der HSV bereits — nur in Köln (17) und Freiburg (16) schlug es noch öfters ein.  <p> Mit jeweils erst einem Saisonsieg auf der Habenseite wollen am Samstag schließlich beide Vertretungen zunächst einmal vor allem nicht verlieren:  <p>  Von acht Punkten Vorsprung auf die Eintracht nach Runde 30 sind nun nur noch läppische zwei übrig geblieben – und so ist die Gefahrenzone jetzt bedrohlich nahe gekommen. <p>  Der Start in die Rückrunde verlief für die Rothosen alles andere als nach Wunsch. Der HSV musste sich auswärts beim FC Augsburg mit 0:1 geschlagen geben und verlor im Abstiegskampf weiter an Boden. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nun ein Zähler. <p>  Zwischen Köln und Leverkusen, dieses Match nenne ich nun ein zweites Mal, glaube ich eher nicht an das absolute Spektakel. In vier der letzten fünf Begegnungen traf der Spitzenreiter maximal doppelt.  </pre>


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<pre> Zugegeben, der BVB ist erfolgreich ins neue Jahr, genauer gesagt mit drei Siegen, gestartet. Auswärts wurde in Köln und Darmstadt angetreten, da ist Heidenheim schon eine ganz andere Nummer.  <p> Ein Auswärtssieg wäre von großer Bedeutung, denn zum einen wäre damit die über zweimonatige Durststrecke beendet und zum anderen könnte Wolfsburg den punktegleichen Mainzern vorlegen, die erst am Ostersonntag gegen Mönchengladbach ran müssen.   <p> Dass der FCI allein an den jüngsten vier Spieltagen gegen Köln, Frankfurt und Stuttgart jeweils einen mehr oder weniger komfortablen Vorsprung verspielte, lässt das sturmerprobte Bollwerk der Schanzer mittlerweile als ziemlich löchrig erscheinen. <p>  Auf dieses plötzliche Wir-Gefühl ist es wohl auch zurückzuführen, dass der HSV beim Sieg in Köln in beeindruckender Manier malochte. Obwohl der HSV über eine halbe Stunde lang in Unterzahl agierte, riss vor der Länderspielpause kein anderer Bundesligist mehr Kilometer ab.  <p> Obwohl der Vizemeister auch weiterhin nur den achten Tabellenplatz einnimmt, richtet sich der Blick daher unweigerlich wieder nach oben. Saisonziel der „Wölfe“ war und ist schließlich einzig und allein ein Champions League-Startplatz.  </pre>


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<pre> Hertha BSC, in der vergangenen Spielzeit noch mitten im Abstiegskampf, legt heuer eine schier unglaubliche Saison hin. Vor Beginn des 17. Spieltags rangierte die Elf von Pal Dardai sensationell auf dem dritten Platz und ließ dabei Mannschaften wie Gladbach, Leverkusen oder Wolfsburg hinter sich.  <p> Allerdings bleibt festzuhalten, dass der FC im Vergleich zu den Gastgebern ohnehin nicht ganz so große Bollwerk-Qualitäten vorzuweisen hat; so kam die Truppe von Peter Stöger seit der Winterpause kein einziges Mal ohne mindestens einen Gegentreffer davor.  <p>  Trotz der deprimierenden Gemengelage ist der Gedanke aber gar nicht so abwegig, dass der Gastgeber am Sonntag vielleicht ja doch einmal einen Sonnenstrahl erwischt. Das Heimspiel gegen die alte Dame scheint für den ersten Saisondreier schließlich geradezu prädestiniert zu sein. <p>  Nach dem Aufeinandertreffen in der Hinrunde und dem Achtelfinal-Duell im DFB-Pokal stehen sich Hannover 96 und der VfL Wolfsburg am 20. Spieltag bereits zum dritten Mal in dieser Saison gegenüber.  <p> Nachdem Hamburg gleich seine Heim-Premiere gegen Stuttgart reichlich schmeichelhaft gewann, schlug das Team in der Folge nur noch in der Fremde dreifach zu; vornehmlich die Siege in Gladbach, Ingolstadt und Hoffenheim haben demnach zur Etablierung im gesicherten Mittelfeld geführt.  </pre>


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